Kraftwege des Wandels / N° 5

Führen,
im Wandel.

Haben Sie’s gemerkt: Ein Motto. Doppelter Sinn. Sinn eins, der naheliegende: Für den Wandel braucht es Führung. Na klar: Führung in Zeiten des Wandels ist Führung, die in eine Richtung weist. Die vorausgeht Die mitnimmt. Die fördert – und auch fordert. Das ist wichtig – aber nicht neu. Sinn zwei: Das Führen selbst ist im Wandel. Es muss sich selber verändern. Sich selber weiter entwickeln. Ganz neue Abenteuer warten auf uns alle, mit ganz neuen Herausforderungen, unter nie da gewesenen Bedingungen, mit ungeahnten Möglichkeiten. Das ist das Mindset. Dafür braucht’s neues Führen. Wir finden das den wichtigeren Punkt: Das Führen selber muss sich wandeln. Kein: »Ich weiß schon wie’s Führen geht« mehr. Sondern: »Wie kann ich’s anders machen? Besser? Besser geeignet für die Anforderungen der heutigen Welt?« Wir zeigen Ihnen – nein – wir suchen und finden zusammen mit Ihnen, wie’s geht.

Zwei Sätze – später mehr:

»Die Aufgabe des Führens – wie die des Denkens – ist es, Entwicklung zu erleichtern; sein Wert misst sich an dem Grad, in dem es den Menschen – und den Dingen – weiterhilft; das heißt: die Dinge zu tun, von denen sie überzeugt sind, dass sie richtig sind.«

Lancelot Law Whyte (1896–1972) — Schottischer Philosoph und Wissenschaftler in theoretischer Physik, Wissenschaftshistoriker und Financier

»To lead is the act of clearing, the creating an ‘open space’ within which I can take ‚this-thing-here‘ in terms of ‚that-possibility-there‘. In fact, I must do so if I want to know anything in the world, and make anything happen.«

The Blackwell Companion to Hermeneutics

2.
Sich
immer
Wandeln.

Führen
im Wandel.