3.
Neu:
Denken.
Immer:
Wachsen.

Know
thyself.

Lernen Sie sich (besser) kennen.

Im Grunde ist es ja ziemlich einfach: Je besser wir uns selbst kennen, umso besser können wir in dem sein, was wir tun. Und umso erfolgreicher. Und umso zufriedener. Und umso glücklicher können wir dann sein – oder es werden.

Die zentrale, vielleicht die wichtigste Frage auf dem Weg zum Gelingen: Was treibt mich an?

Unser Modell, das Sie unten sehen, zeigt die vier Triebfedern des Menschen. Sie beeinflussen unser Denken, unser Entscheiden und unser Handeln. Und sie beeinflussen natürlich unsere Wahrnehmungen und Beobachtungen – und wie wir interpretieren und bewerten, was wir wahrgenommen und beobachtet haben. Sie beeinflussen also nichts weniger als: Unsere Sicht der Welt.

Wichtig zu wissen: In uns wirkt nicht einfach immer nur ein einziger, bestimmter Treiber. Es wirken immer mehrere Treiber gleichzeitig, manchmal sogar alle vier zusammen – wenn auch nicht alle immer gleich stark.

Besonders wichtig: Keiner der vier Treiber ist »gut« oder »schlecht«. Der Treiber etwa, Macht haben zu wollen, ist nicht besser oder schlechter als der Treiber, einer Sache aus dem Weg gehen zu wollen, oder zu etwas dazugehören zu wollen.

Je klarer wir aber erkennen, welcher Treiber gerade im »Driver-Seat« ist, umso besser können wir dafür sorgen, dass dieser Treiber konstruktiv wirkt. Dass er nicht zu einem Hindernis wird – oder wir übers Ziel hinausschießen.

Hier ist unser Modell der vier Antriebskräfte:

Hätten wir auch nicht besser sagen können:

»Our motivations, like our habits, are not ‚us‘. They are us on autopilot. We’re just reacting in a way that has become desirable, or comfortable, for us over time.«

Daniel Dennett — amerikanischer Philosoph

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