Executive Coaching

Was ist eigentlich so »top« am »Top Executive Coaching«?
Vielleicht, dass durch Coaching das »Performen« in der »Liga der Top Performer« weniger einsam wird?

Man kann es leicht für ein Klischee halten: dass es ganz oben »einsam« ist. Einsam? Natürlich ist da »ständig was los«. Natürlich ist die Führungskraft »ständig gefragt«. Es wird ständig getagt, ständig gereist, viel Verantwortung übernommen, selbst – etwa als Aufsichtsrat – in anderen Unternehmen; da sind die Pressetermine, die Auftritte im Fernsehen, die öffentlichen Auftritte, Veranstaltungen, Empfänge, Einladungen, Vorträge, häufig auch Charity-Engagements, vielleicht sogar ein Lehrauftrag an einer Hochschule oder Universität oder Akademie – und und und…

Aber allein dass »viel los« ist, heißt ja nicht schon, dass »echter Austausch« stattfände. Im Gegenteil. Aufgaben, Rollen, Posten, Pflichten zu haben, ob fachlich-berufliche oder gesellschaftlich-soziale, heißt ja nicht schon, dass man jemanden hätte, den man um Rat fragen könnte. Dass man jemanden hätte, mit dem man etwas gründlich durchdenken könnte. Dass man aus sich heraus gehen könnte. Umso weniger, je »freier«, also je abweichender vom allgemein Akzeptierten, vom Mainstream man einmal denken möchte – oder müsste. 

Schon gar nicht heißt »viel los«, dass man persönlich aufgehoben wäre. Dass man jemanden hätte, dem man einmal sagen könnte (oder mit dem man gemeinsam darüber nachdenken dürfte): was in einem selbst los ist; was man selbst braucht; was einem selbst fehlt; woran man selbst zweifelt oder nagt oder worauf man selbst Antworten sucht – und keine findet.

Das und vieles mehr ist Top Executive Coaching.
Und immer ist es natürlich: Top diskret.

Saturnmonde und Topmanager…
…haben's nicht einfach. Sie sind schnell mal außen vor. Nicht, wenn es um's »Machen« geht – in ihren Sphären, in ihren Umlaufbahnen sind sie einsame (sic!) Spitze. Aber – betrachtet man das Gesamtsystem: dann sind sie doch ganz schön weit draußen. Dagegen muss man etwas tun, denn: Was für den Saturnmond gilt, sollte nicht zur Definition oder gar zum Selbstbild des Executives gehören: Sie und er dürfen nicht einsam ihre Kreise ziehen. Executives brauchen Kontakt. Sie brauchen Austausch. Sie brauchen: Rat. Um nicht in unendliche Tiefen abgetrieben zu werden, hat ein Mond die Anziehungskräfte des Systems. Der Executive hat – neben anderen wichtigen Kräften: den Coach.
Abbildung: Ein Foto (nicht etwa eine Computergrafik – erstaunlich, nicht wahr?) vom Saturnmond Pia, weit draußen im All, jenseits der Ringe des Saturn. Cassini-Huygens Mission, NASA/JPL-Caltech / Space Science Institute.